Oberst. Die Postpferde, jetzt, da ich eben ankomme!
Erster Bedienter (zu seiner rechten Seite). Der Juwelier, Euer Gnaden, hat Bankerott gemacht und ist diese Nacht auf und davon gegangen. (Ab.)
Oberst. Was geht das mich an? Er war mir nichts schuldig.
Jasmin (an seiner linken Seite). Ich war bei dem Herrn Simon, wie Euer Gnaden befohlen. Er war krank und lag im Bette. Hier schickt er Ihnen die Quittung.
Oberst. Was für eine Quittung, Schurke?
Jasmin. Nun ja, die Quittung, die Sie in der Hand haben. Belieben
Sie, sie zu lesen.
Oberst (liest). "Ich Endesunterzeichneter bekenne, von dem Herrn
Oberst von Dorsigny zweitausend Livres, welche ich seinem Herrn
Neffen vorgeschossen, richtig erhalten zu haben."
Jasmin. Euer Gnaden sehen, daß die Quittung richtig ist. (Ab.)
Oberst. O vollkommen richtig! Das begreife, wer' s kann; mein Verstand steht still—Der ärgste Gauner in ganz Paris ist krank und schickt mir die Quittung über das, was mein Neffe ihm schuldig ist.
Lormeuil. Vielleicht schlägt ihn das Gewissen.