Lormeuil. Ich bin Ihnen sehr verbunden.
Oberst. Ja, aber nun, mein Kind, wird es doch wohl Zeit sein, daß ich mich nach deiner Mutter ein wenig umsehe; denn endlich werden mir doch die Putzhändlerinnen Platz machen, hoffe ich—Leiste du indeß diesem Herrn Gesellschaft. Er ist mein Freund, und mich soll's freuen, wenn er bald auch der deinige wird—verstehst du? (Zu Lormeuil.) Jetzt frisch daran—Das ist der Augenblick! Suche noch heute ihre Neigung zu gewinnen, so ist sie morgen deine Frau—(Zu Frau von Mirville.) Kommt, Nichte! Sie mögen es mit einander allein ausmachen. (Ab.)
Sechster Auftritt.
Sophie. Lormeuil.
Sophie. Sie werden also auch bei der Hochzeit sein?
Lormeuil. Ja, mein Fräulein—Sie scheint Ihnen nicht zu mißfallen, diese Heirath?
Sophie. Sie hat den Beifall meines Vaters.
Lormeuil. Wohl! Aber was die Väter veranstalten, hat darum nicht immer den Beifall der Töchter.
Sophie. O was diese Heirath betrifft—die ist auch ein wenig meine
Anstalt.
Lormeuil. Wie das, mein Fräulein?