Fr. v. Mirville. Sophiens, meiner Cousine.

Dorsigny. Was hör' ich? Sophie soll heirathen?

Fr. v. Mirville. Ei freilich! Weißt du es denn nicht?

Dorsigny. Mein Gott! Nein!

Champagne (nähert sich). Nicht ein Wort wissen wir.

Fr. v. Mirville. Herr von Lormeuil, ein alter Kriegskamerad des Onkels, der zu Toulon wohnt, hat für seinen Sohn um Sophien angehalten—Der junge Lormeuil soll ein sehr liebenswürdiger Mann sein, sagt man; wir haben ihn noch nicht gesehen. Der Onkel holt ihn zu Toulon ab; dann wollen sie eine weite Reise zusammen machen, um ich weiß nicht welche Erbschaft in Besitz zu nehmen. In einem Monat denken sie zurück zu sein, und wenn du alsdann noch da bist, so kannst du zur Hochzeit mit tanzen.

Dorsigny. Ach, liebe Schwester!—Redlicher Champagne! Rathet, helft mir! Wenn ihr mir nicht beisteht, so ist es aus mit mir, so bin ich verloren.

Fr. v. Mirville. Was hast du denn, Bruder? Was ist dir?

Champagne. Mein Herr ist verliebt in seine Cousine.

Fr. v. Mirville. Ah, ist es das?