Don Manuel.
Ist dieser freundlich sanftgesinnte Jüngling
Der übelwollend mir gehäß'ge Bruder?
(Wiederum Stillschweigen; Jeder steht in den Anblick des Andern verloren.)
Don Cesar.
Du nahmst die Pferde von arab'scher Zucht
In Anspruch aus dem Nachlaß unsers Vaters.
Den Rittern, die du schicktest, schlug ich's ab.
Don Manuel.
Sie sind dir lieb, ich denke nicht mehr dran.
Don Cesar.
Nein, nimm die Rosse, nimm den Wagen auch
Des Vaters, nimm sie, ich beschwöre dich!
Don Manuel.
Ich will es thun, wenn du das Schloß am Meere
Beziehen willst, um das wir heftig stritten.
Don Cesar.
Ich nehm' es nicht, doch bin ich's wohl zufrieden,
Daß wir's gemeinsam brüderlich bewohnen.
Don Manuel.
So sei's! Warum ausschließend Eigenthum
Besitzen, da die Herzen einig sind?
Don Cesar.
Warum noch länger abgesondert leben,
Da wir, vereinigt, jeder reicher werden?
Don Manuel.
Wir sind nicht mehr getrennt, wir sind vereinigt.