Wallenstein.
Tod und Teufel!
Ich hatte, was ihm Freiheit schaffen konnte.
—Nein, Herr! Seitdem es mir so schlecht bekam,
Dem Thron zu dienen, auf des Reiches Kosten,
Hab ich vom Reich ganz anders denken lernen.
Vom Kaiser freilich hab ich diesen Stab,
Doch führ' ich jetzt ihn als des Reiches Feldherr,
Zur Wohlfahrt aller, zu des Ganzen Heil,
Und nicht mehr zur Vergrößerung des einen!
—Zur Sache doch. Was ist's, das man von mir begehrt?

Questenberg.
Fürs erste wollen Seine Majestät,
Daß die Armee ohn' Aufschub Böhmen räume.

Wallenstein.
In dieser Jahreszeit? Und wohin will man,
Daß wir uns wenden?

Questenberg.
Dahin, wo der Feind ist.
Denn Seine Majestät will Regenspurg
Vor Ostern noch vom Feind gesäubert sehn,
Daß länger nicht im Dome lutherisch
Gepredigt werde—ketzerischer Greul
Des Festes reine Feier nicht besudle.

Wallenstein.
Kann das geschehen, meine Generals?

Illo.
Es ist nicht möglich.

Buttler.
Es kann nicht geschehn.

Questenberg.
Der Kaiser hat auch schon dem Oberst Suys
Befehl geschickt, nach Bayern vorzurücken.

Wallenstein.
Was tat der Suys?

Questenberg.
Was er schuldig war.
Er rückte vor.