Schweizer. Darunter bin ich, ich!

Moor. Zugleich muß jeder sein Pfeifchen hören lassen, im Wald herumjagen, daß unsere Anzahl schröcklicher werde: auch müssen alle Hunde los, und in ihre Glieder gehetzt werden, daß sie sich trennen, zerstreuen, und euch in den Schuß rennen. Wir drey, Roller, Schweizer und ich, fechten im Gedränge.

Schweizer. Meisterlich, vortrefflich! — Wir wollen sie zusammenwettern, daß sie nicht wissen, wo sie die Ohrfeigen herkriegen. Ich habe wohl ehe eine Kirsche vom Maul weggeschossen, laß sie nur anlaufen. (Schufterle zupft Schweizern, dieser nimmt den Hauptmann beyseit, und spricht leise mit ihm.)

Moor. Schweig!

Schweizer. Ich bitte dich —

Moor. Weg! Er dank es seiner Schande, sie hat ihn gerettet. Er soll nicht sterben, wenn ich und mein Schweizer sterben, und mein Roller. Laß ihn die Kleider ausziehen, so will ich sagen, er sey ein Reisender, und ich habe ihn bestohlen — Sey ruhig, Schweizer! Ich schwöre darauf, er wird doch noch gehangen werden.

Pater (tritt auf.)

Pater (vor sich, stutzt.) Ist das das Drachen-Nest? — Mit eurer Erlaubniß, meine Herren! Ich bin ein Diener der Kirche, und draussen stehen siebenzehnhundert, die jedes Haar auf meinen Schläfen bewachen.

Schweizer. Bravo! bravo! das war wohlgesprochen sich den Magen warm zu halten.

Moor. Schweig, Kamerad! — Sagen Sie kurz, Herr Pater! was haben Sie hier zu thun?