Verrina. Ein freies Leben ist ein paar knechtische Stunden werth—Wir gehorchen.

Fiesco. So verlaßt mich jetzt. Einer von euch wird die Stadt visitieren und mir von der Stärke und Schwäche der festen Plätze Rapport machen. Ein Anderer erforscht die Parole. Ein Dritter bemannt die Galeeren. Ein Vierter wird die zweitausend Mann nach meinem Schloßhof befördern. Ich selbst werde auf den Abend Alles berichtigt haben und noch überdies, wenn das Glück will, die Bank im Pharao sprengen. Schlag neun Uhr ist Alles im Schloß, meine letzten Befehle zu hören. (Klingelt.)

Verrina. Ich nehme den Hafen auf mich. (Ab.)

Bourgognino. Ich die Soldaten. (Auch ab.)

Calcagno. Die Parole will ich ablauern. (Ab.)

Sacco. Ich die Runde durch Genua machen. (Ab.)

Sechster Auftritt

Fiesco. Darauf der Mohr.

Fiesco (hat sich an ein Pult gesetzt und schreibt). Schlugen sie nicht um gegen das Wörtchen Subordination, wie die Raupe gegen die Nadel?—Aber es ist zu spät, Republikaner!

Mohr (kommt). Gnädiger Herr-Fiesco (steht auf, gibt ihm einen Zettel). Alle, deren Namen auf diesem Blatt stehen, ladest du zu einer Komödie auf die Nacht.