James’ Preß Agency, London
Abbildung 22
Riesengürtelschweif
Eine mit Stacheln bewehrte Echse
⇒
GRÖSSERES BILD
James’ Preß Agency, London
Abbildung 23
Krötenechse
Eine mit Dornen bewehrte Echse von krötenartigem Aussehen
James’ Preß Agency, London
Abbildung 24
Anoli
mit aufgeblasenem Kehlsack in Abwehrstellung
Die Labyrinthspinne stellt ein wagerechtes Fangnetz her, das wie eine Hängematte in niedrigem Buschwerk oder zwischen Kräutern ausgespannt ist. Die eine Seite des Netzes endigt in einer mehrfach gewundenen Röhre, in die oben, zum Schutz gegen Regen und Sonnenstrahlen, ein Blätterdach hineingewebt ist. Diese Röhre bildet die Warte der Spinne, in der sie auf Raub lauert.
Minierspinne
Die in den Mittelmeerländern beheimatete Minierspinne gräbt in die Erde einen etwa ½ m langen Gang und tapeziert dessen Wandung mit Spinngewebe aus, um ihm Halt und Festigkeit zu geben. Die Öffnung der Röhre wird durch eine ebenfalls aus Gewebe hergestellte bewegliche Klappe, die oben in einem Scharnier hängt, verschlossen. Diese Tür fällt durch ihre Schwere von selbst zu, wenn sie geöffnet worden ist. Dies Verließ mit der selbsttätigen Tür dient der Spinne nicht als Fangvorrichtung, sondern lediglich als Schlupfwinkel am Tage, den sie nur in der Nacht verläßt, wenn sie auf Raub ausgeht. Jedem Versuch, die Tür von außen zu öffnen, leistet die Minierspinne nach Kräften Widerstand, indem sie die Klappe von innen mit den Füßen festhält und sich dabei gegen die Wand ihrer Behausung stemmt.
Wasserspinne