6. Geißelung (Abb. [67]). — Wappen der Beheim.

7. Dornenkrönung. — Wappen der Sachs.

8. Kreuztragung (Abb. [68]). — Wappen der Grundherr.

9. Christus am Kreuz. — Wappen der Behaim.

10. Auferstehung. — Unbekanntes Wappen.

Am Ostchor zwischen den beiden Pfeilern mit dem Pfinzingschen und dem Geuschmidschen Passionsrelief das Schreyersche Grabmal (Abb. [69]). Steinrelief von Adam Kraft, vollendet 1492.

Das Relief ist dem Raum zwischen den zwei Strebepfeilern angepaßt, so daß sich das größere Mittelstück an die Wand und die beiden kleineren Seitenflügel an die Pfeiler anlehnen. Es füllt die Mauerfläche vom Sockel bis zum Gesims der Fensterbank und mißt in der Höhe über 2·50 m, in der Länge beinahe 6 m. In der Mitte vor dem Relief eine eiserne, durchbrochen gearbeitete Laterne als Ewiglichtlampe mit der Jahrzahl 1492. Eine neue kassettierte Holzdecke mit Kupferbedachung schützt das Ganze vor den Unbilden der Witterung, ein eisernes Gitter schließt nach außen ab. Von den Baldachinen, die zu beiden Seiten den Abschluß des Grabmales bilden, ist derjenige rechts erneuert. Original im Lapidarium.

Abb. 70. Konsole mit Mönchen an einem südlichen Pfeiler des Ostchors.