Der Johannisaltar scheint 1542 mit den beiden Frauenaltären und dem Zwölfbotenaltar beseitigt worden zu sein.
Zwölfbotenaltar. Den zwölf Aposteln geweiht. Er stand an einem Schiffspfeiler.
Ablässe 1352 und 1370. Meintaler-Pfründe, 1352 von Konrad Meintaler gestiftet, 1359 von der Witwe des Stifters neu dotiert.
Er stand zu Beginn des 16. Jahrhunderts an einem der beiden ersten Ostchorpfeiler und hatte 1542 dasselbe Schicksal wie die beiden Frauenaltäre.
Erhardaltar. Er stand im Schiff in der nördlichen Pfeilerreihe. Es ist der jetzige Halleraltar, der zwar noch in der nördlichen Pfeilerreihe steht, aber nicht mehr am alten Pfeiler, wo bis heute eine Erhardstatue verblieben ist (vgl. S. 154). Noch im 17. Jahrhundert stand der Erhardaltar um einen Pfeiler weiter östlich als jetzt. 1336 gestiftet (siehe Urkunde S. 235).
Ablaß: 1360. Pfründen: Nützelpfründe, Stiftungsjahr unbekannt; Hallerpfründe, 1358 von Ulrich Haller gestiftet; Dietleinpfründe, 1363 von Hans Dietlein gestiftet. Siehe den Halleraltar, S. 138.
Kunigundenaltar. Den Heiligen Heinrich, Kunigunde und Otto geweiht. Er stand an einem der Schiffspfeiler.
Dietlerpfründe, 1347 gestiftet von der Hensel Dietler; Tesauruspfründe, 1354 oder vor 1354 gestiftet von Konrad Tesaurus [Schatz]; Hallerpfründe, vor 1383 gestiftet von Ulrich Haller, und die Nützelpfründe, 1389 gestiftet von Elisabeth Haller.
Bartholomäusaltar. Den Heiligen Bartholomäus und Pankratius geweiht. Er stand an einem der Schiffspfeiler.
Ablässe 1460, 1476 und 1477. Pfinzingpfründe, 1435 von Berthold Pfinzing gestiftet.