„Viel wichtiger erscheint mir,“ sagte Mietje lachend, „zu wissen, was für Geschöpfe auf einem Planeten hausen, dem wir einen Besuch abstatten wollen; denn solchen scheußlichen Ringelwürmern wie auf dem Mars möchte ich doch nicht wieder begegnen.“

„Kleinigkeit!“ brummte der Kapitän: „Geben Sie mir eine gute Mahlzeit und ich pfeife auf alle Lumbriciden und andere Ungeheuer.“

„Na, na!“ spöttelte Schultze: „Auf dem Mars ist Ihnen das Pfeifen doch vergangen; Sie schienen wenigstens bereits aus dem letzten Loch zu pfeifen, als Sie „unter Larven die einzige fühlende Brust“ sich am Boden wälzten.“

„Unsinn! Wer wie ich schon die Seeschlange bekämpft und besiegt hat, sollte sich vor solch harmlosem Gewürm fürchten?“

„Die Seeschlange? Die echte, fabelhafte Seeschlange?“ fragte Heinz neugierig.

„Gewiß! Ein Ungeheuer, zwanzig Meter lang und dick wie eine Hochwaldtanne.“

„Bitte, erzählen Sie uns doch dieses bemerkliche Abenteuer, wenn ich mir die Unbescheidenheit erlauben darf,“ bat John.

„Ja, das war eine schlimme Geschichte,“ hub der Kapitän schmunzelnd an. „Also! Wir fuhren auf der Höhe von Kap Horn, als der zweite Steuermann, Petersen hieß er, auf mich zukommt und sagt: ‚Kapitän, dort taucht der Rücken eines Wals aus dem Wasser.‘

Ich schaue hin: ‚Nee,‘ sag ich, ‚das sind Delphine‘, denn ich sah fünf Rücken in einer Reihe hintereinander über dem Meeresspiegel. ‚Vorhin war es bloß einer,‘ versicherte Petersen, ‚aber jetzt scheint es mir selber, es sind Delphine.‘

Die Geschöpfe bewegten sich, doch man sah weder Kopf noch Schwanz auftauchen und plötzlich rufe ich: ‚Kinder, das sind auch keine Delphine; das sind die Rückenwölbungen eines einzigen Ungeheuers: es ist die Seeschlange!‘