„In letzterer Beziehung allerdings sieht es schlimm aus: Alpha Centauri ist uns zwar verhältnismäßig sehr nahe gekommen, es lassen sich sogar schon leuchtende Trabanten seines Sonnensystems unterscheiden; doch einige Tage brauchten wir noch mindestens, um einen davon zu erreichen, selbst wenn wir nicht jetzt auch noch dadurch aufgehalten würden, daß zwei Kometen sich um uns balgen.“
„Also aussichtslos!“ brummte Münchhausen; und nun ward es wieder stille im Zimmer. Man hörte nur noch Stöhnen und Röcheln.
Flitmore beugte sich über seine Gattin. Sie hatte das Bewußtsein verloren und würde es wohl auch nicht wieder erlangen. Es wäre zwecklos und grausam gewesen, sie wieder zur Besinnung zurückrufen zu wollen.
Heinz schaute mit erlöschenden Blicken umher; er vermißte John: „Rieger fehlt!“ hauchte er.
Niemand erwiderte hierauf etwas.
Schultze blickte immer noch zum Fenster hinaus.
Plötzlich verdunkelte sich dieses; ein Schatten fiel darauf und nun wurde der Professor auf einmal lebendig, durch das höchste Erstaunen aufgeregt.
„Da hört sich doch aber alle Wissenschaft auf!“ keuchte er: „Da steht ja John Rieger, die treue Dienerseele! Mitten im luftleeren Raum! Ja, er lebt noch, er bewegt sich, er scheint ganz munter! Das ist ja die reinste Unmöglichkeit.“
Inzwischen war John außen auf die dicke Scheibe niedergekniet, winkte und klopfte aus Leibeskräften.
„Er tut ganz verzweifelt! Natürlich, er hält es keine Minute mehr aus ohne Luft. Wie er aber auch da hinauskommt und warum?“ machte Schultze kopfschüttelnd weiter. „Soll ich ihn einlassen?“