Unterdessen hatte der frische Luftzug von oben seinen Weg nach unten gemacht und war auch Flitmore, Heinz und Münchhausen in die Nasen gedrungen.

Da raffte sich der Kapitän auf und bewegte seine Leibesmasse schwerfällig empor, um die köstliche Atmosphäre aus erster Hand zu genießen.

Als er mit Kopf und Brust aus der Lucke emporgetaucht war, blieb er atemlos stehen und stützte sich mit den Armen auf den Türrahmen. Und jetzt atmete und pustete er wie eine Dampfmaschine.

„He!“ mahnte Schultze: „Machen Sie, daß Sie vollends herauskommen!“

Münchhausen schüttelte den Kopf: „Muten Sie mir keine übermenschlichen Anstrengungen zu. Hier will ich verschnaufen. Ah, herrlich, köstlich!“

„Aber Mensch! Wenn Sie mit Ihrem Bauch die ganze Lucke verstopfen, müssen ja die dort unten elendiglich umkommen! Haben Sie denn gar kein Mitleid mit Ihren Nebenmenschen?“

„Ja so!“ stammelte der Kapitän beschämt: „Da dachte ich ja gar nicht daran vor lauter Lebensluft, die mir zuströmt.“ Und nun krabbelte er vollends heraus.

Jetzt kamen der Lord und Heinz nach, die Mietje an die freie Luft emportrugen.

Die Lady war noch immer ohnmächtig, als sie aber draußen in die sauerstoff- und ozonreiche Luft gebettet wurde, kam sie bald zu sich und fühlte sich nach kurzer Zeit so gekräftigt, daß sie sich zu erheben vermochte.

Nun wurde ein Spaziergang rings um das Weltschiff gemacht, ein köstlicher Spaziergang! Dabei wurden sämtliche irgend vorhandenen Lucken geöffnet, um die verdorbene Luft entweichen und die frische Atmosphäre einströmen zu lassen.