„Was viel sagen will!“ spottete Schultze.

„Komm, John!“ gebot Lady Flitmore: „Eilen wir in die Küche, ein Festmahl zu bereiten, so rasch wir eines zustande bringen; wir müssen heut unser aller Geburtstag feiern.“

„Brava!“ rief Münchhausen; „brava, Mylady, das ist ein genialer Gedanke. In der Tat sind wir heute alle zu neuem Leben wiedergeboren.“

Mietje begab sich mit John hinab und die andern folgten.

Während erstere sich in die Küche begaben, blieben letztere im Zenithzimmer.

„Ich glaube,“ sagte hier Flitmore, „ich habe nun auch eine Erklärung dafür gefunden, warum der Komet Amina uns entführt hat:

Sie wissen, meine Herrn, daß nach meiner Ansicht alle Körper mit Anziehungskraft und Fliehkraft ausgestattet sind und sich demnach gleichzeitig anziehen und abstoßen, so daß sie sich einander bis zu der Entfernung nähern, wo Anziehung und Abstoßung sich ausgleichen und einander aufheben.

Nun scheint mir in der Kometenmaterie die Fliehkraft zu überwiegen. Daher kommt es, daß die durch die Sonnennähe aufgelösten Massen dieses Stoffes mit solcher Wucht von der Sonne abgestoßen werden, daß sie einen Schweif von vielen Millionen Kilometern bilden.“

„Das würde auch erklären,“ fügte Schultze bei, „warum ein Komet, wenn er, durch die Geschwindigkeit seines Laufes die Zentrifugalkraft bis zu einem gewissen Grade unwirksam machend, dem Jupiter sehr nahe kommt oder gar die Korona der Sonne durchsaust, zwar zertrümmert und aufgelöst werden kann, niemals aber auf diese Weltkörper fällt.“

„Auch das!“ stimmte der Lord zu. „Nun aber zieht Fliehkraft die Fliehkraft an: nur so ist es begreiflich, daß ein Komet seinen ungeheuren Schweif mit sich führen und späterhin wieder einziehen kann, während die Weltkörper, die etwa diesen Schweif kreuzen, nichts davon mitnehmen, eben weil die Fliehkraft in ihm vorherrscht.“