„Hast du kein Heimweh?“ fragte Heinz teilnahmvoll.
„Heimweh bei dir?“ frug das Elfenkind zurück, und lachend strahlten ihn die Blauaugen an. „Nein! Bei dir wird immer meine Heimat sein, und wie freue ich mich doch auf die Welt, wo ich soviel mehr tun kann in helfender und tröstender Liebe, als es in unserm schmerzlosen Lande möglich wäre.“
„Du bist ein Engel!“ rief Heinz und küßte die Anschmiegende beseligt.
„Was ist dort für eine große Insel?“ fragte die Holde nun wieder.
„Das ist Australien,“ erklärte ihr Gatte. „Siehst du, auch dort kannst du eine ausgedehnte Wüste erkennen; da wäre ich selbst einmal beinahe verdurstet und elend ums Leben gekommen, wenn mich nicht Gott im letzten Augenblick zum rettenden Wasser hätte gelangen lassen.“
„Du Ärmster,“ sagte Heliastra und ihre Augen leuchteten ihn an voll himmlischen Mitleids.
„Und das große Land dort drüben ist Afrika,“ fuhr Heinz fort. „Dort leben meine Brüder und meine Schwester Sannah. Aber schau, vor uns tauchen die Eisgebirge des Südpols auf! Wir kommen der Erde immer näher. Ich fürchte, wir landen im Eismeer!“
Das war allerdings zu besorgen; denn dorthin führte ihr schräger Sturz die Sannah.
„Herein!“ rief Flitmore durch die Lucke den beiden zu. „Der Aufenthalt dort draußen wird gefährlich. Ich muß von jetzt ab abwechselnd meinen Fliehstrom ein- und ausschalten, auch mit der Parallelkraft arbeiten, damit wir uns einen günstigen Landungsplatz aussuchen können, und da könntet ihr einmal aus eurem Mastkorb geschleudert werden.“
Gehorsam begab sich das junge Ehepaar hinein ins Südpolzimmer und die Lucke wurde geschlossen.