Abenteuer und Kämpfe unter den Zwergvölkern des innersten Afrikas. — Erzählung für Deutschlands Söhne und Töchter von Wilhelm Mader. Mit zahlreichen Illustrationen.
Preis Mark 4.50.
Auf Grund wissenschaftlicher Forschungsergebnisse führt uns der Verfasser die Pracht der afrikanischen Tropenwelt mit Wesen und Sitten der schwarzen und weißen Bewohner vor Augen, namentlich der hochinteressanten Zwergvölker Innerafrikas. Das alles erfahren wir in lebendigem Erleben, teilnehmend an den Jagdabenteuern und merkwürdigen Schicksalen einer Gesellschaft von Forschungsreisenden, deren männliche und weibliche Mitglieder der Leser liebgewinnen muß. Die erstaunlichen Rätsel, die uns auf Schritt und Tritt begegnen und die Spannung aufs höchste steigern, finden ihre zum Teil nicht minder erstaunlichen, stets aber einleuchtenden und wissenschaftlich wohl begründeten Lösungen. — Obgleich das Buch eine abgeschlossene Erzählung bildet, wird gewiß jeder Leser begierig sein, die ferneren Schicksale der sympathischen Helden zu erfahren, wie sie in den anschließenden Büchern „Nach den Mondbergen“ und „Ophir“ in beständiger Steigerung geschildert werden, wo namentlich die edelmütige, heldenhafte kleine Zwergprinzessin Tipekitanga eine glänzende Rolle spielt.
Verlag für Volkskunst, Richard Keutel, Stuttgart
Nach den Mondbergen
Eine abenteuerliche Reise nach den rätselhaften Quellen des Nils. — Erzählung für Deutschlands Söhne und Töchter von Wilhelm Mader. Mit zahlreichen Illustrationen.
Preis Mark 4.50.
Nicht etwa um eine Fahrt nach dem Mond handelt es sich, sondern um eine Reise nach den rätselhaften Nilquellen, die den geheimnisvollen „Mondbergen“ der Alten entspringen. Den Albert-Edward-See entlang, durch Ruanda, über die Virunga-Vulkane, den Kiwu und Tanganjika zieht sich die Reise bis zum Lokinga-Gebirge und macht den Leser mit Land und Leuten nach den neuesten Forschungen gründlich vertraut, aber stets in lebendig unterhaltender und anschaulicher Weise. Reich an fesselnden und spannenden Ereignissen, erreicht die Erzählung ihren Höhepunkt in den Schlußkapiteln, die dem Leser die Geheimnisse der Nilquellen enthüllen, ihre überwältigenden Wunder vor Augen führen und die Rätselfragen, die seine Erwartung spannten, in großartiger Weise zur Lösung bringen. Erheiternd wirkt zwischenhinein namentlich die mit köstlichem Humor gezeichnete Gestalt Kaschwallas, des schwarzen Falstaff.
Die Erzählung ist in sich abgeschlossen, bildet aber die Fortsetzung zu „Im Lande der Zwerge“ und wird selber fortgesetzt und abgeschlossen durch „Ophir“, das dem Leser die ferneren Abenteuer der ihm liebgewordenen Afrikaforscher schildert.
Verlag für Volkskunst, Richard Keutel, Stuttgart