Er wies auf die eigene Brust und streckte den Daumen der geschlossenen linken Hand empor; dann deutete er der Reihe nach auf Flitmore, Mietje, Schultze und Münchhausen, jedesmal einen weiteren Finger der Linken ausstreckend.

Der Marsite folgte aufmerksam diesem Gebärdenspiel, das besagen wollte: „Wir sind fünf.“

Als Heinz dann seine Hand wieder schloß, zeigte der Alte, daß er begriffen habe und des Zählens mächtig sei; denn mit einer Handbewegung wies er auf die Gruppe und streckte dann fünf Finger aus, als wollte er sagen: „Das stimmt, ihr seid zu fünft.“

Jetzt zeigte Hans auf den Marsiten und streckte wieder den Daumen allein vor. Das hieß: „Du bist nur einer.“ Dann sah sich der junge Mann forschend und fragend nach allen Seiten um mit hilflosen Handbewegungen, aus denen der Marsbewohner sofort die Frage erriet: „Wo sind die andern Bewohner des Mars?“

Da schüttelte er den Kopf und eine tiefe Traurigkeit überzog seine milden Züge: eindringlich streckte er den einen Daumen empor, berührte seine Brust, wies dann mit dem Arm im Kreise umher, immer kopfschüttelnd und zugleich die Hand verneinend schwenkend, als wollte er sagen: „Ich bin allein da! Sonst ist nirgends mehr jemand vorhanden.“

Erstaunt glotzten unsere Freunde ihn an; da winkte er ihnen, ihm zu folgen.

Er führte sie an den Rand des Hügels und deutete in den Sumpf hinab.

Da sahen sie schaudernd die Spitzen von Gebäuden aus dem schwarzen Schlamme emporragen und die traurigen Gebärden des Greises sagten: „Alle sind verschlungen von den Wassern, alle modern im Sumpf oder dienen den Sumpfwürmern zum Fraß.“

Dann raffte sich der Alte auf, deutete auf seine Gäste und dann hinauf zur Erde, ihnen mit heftigen Handbewegungen begreiflich machend: „Fliehet, fliehet! Sonst ereilt euch das gleiche Schicksal!“

Dieses gräßliche Geschick verdeutlichte er noch dadurch, daß er wieder hinab in den Sumpf zeigte, dann die Handfläche wagrecht über den Boden hielt und sie ruckweise am eigenen Körper immer höher steigen ließ, bis er sie hoch über den Kopf hob.