Allerdings schien auch so keine Möglichkeit hiezu vorhanden, so einladend das Tor herübergähnte: ein Sumpfarm von dreißig Meter Breite trennte die Gesellschaft von der Sannah und das war ein unüberwindliches Hindernis.
„Wenn wir nur die Strickleiter herüberziehen könnten!“ meinte Flitmore nachdenklich; „sie ist fünfzig Meter lang, und wir brauchen sie nur straff anzuspannen, um hinüberturnen zu können.“
Alle strengten nun ihre Gehirnkraft an, um ein Mittel zu ersinnen, dieses Ziel zu erreichen.
„Wenn die Affen so gescheit wären“, seufzte Mietje nach langem Stillschweigen: „die könnten uns das Ende der Leiter wohl herüberschaffen: die Schlammasse ist dick genug und soviele Wurzeln und verwirrte Pflanzen ragen daraus hervor, daß die Schimpansen bei ihrem geringen Körpergewicht kaum darin versinken würden.“
„Ja! Wenn ... wenn ...!“ erwiderte der Lord: „Aber wie willst du ihnen das begreiflich machen? Marsmenschen sind sie noch lange nicht.“
Immerhin pfiff er den Affen, ohne sich darüber klar zu sein, was es helfen könne, wenn sie herkamen.
Die Schimpansen hatten stets mit Neugier herübergeblickt; es schien ihnen offenbar nicht in der Ordnung, daß sie von ihren Herren völlig getrennt waren.
Als nun Flitmores wohlbekannter Pfiff erscholl, dem sie zu folgen gewohnt waren, kletterten sie an den Rampen herab bis zum Sumpfspiegel. Hier aber machten sie unschlüssig Halt: der Boden schien ihnen verdächtig.
Nochmals pfiff der Lord.
Nun wagte sich Bobs auf die trügerische Fläche. Er hielt sich mit einer Hand an der Strickleiter fest und versuchte die ragenden Wurzeln und Pflanzen als Brücke zu benutzen; dabei schleppte er die Strickleiter bis zum halben Weg mit sich; da er aber eine Mittelsprosse und nicht das Ende erfaßt hatte, war nun die Strickleiter straff gespannt und er konnte nicht weiter, ohne sie loszulassen.