Hinter ihm krochen auch schon Heinz und John heran; denn nur kriechend konnte man sich auf der schwanken Brücke fortbewegen.

„Ich halte sie“, keuchte der Lord; „jetzt sehet zu, wie wir sie heraufbringen.“

Das war keine einfache noch leichte Aufgabe!

Heinz, der ein äußerst gewandter Turner war, hakte seine Füße in der Strickleiter ein und ließ sich, den Kopf nach unten, hinab, während er in den Knieen hing.

Dann faßte er die Lady mit beiden Händen um die Taille und hob sie mit unsäglicher Anstrengung aus dem Schlamm.

„Ich habe sie!“ stöhnte er endlich: „Sie können loslassen, Lord.“

Flitmore ließ die Handgelenke los, die er zwischen zwei Sprossen durch ergriffen hatte; denn durch den engen Zwischenraum konnte er selbstverständlich seine Gattin nicht emporziehen.

Schnell flocht er seine Beine zwischen Sprossen und Stricken fest und und wies John an, ein Gleiches zu tun.

Jetzt beugten beide den Oberkörper auf der gleichen Seite hinab und faßten Mietjes leblosen Körper unter den Armen. Es war höchste Zeit; denn Heinz hätte ihn in seiner schwierigen Lage keine Minute mehr halten können.

Flitmore und Rieger zogen nun die Ohnmächtige auf die Strickleiter, wo sie dieselbe zunächst ausstreckten, um frische Kräfte zu schöpfen.