„Na, einen Luftballon könnten Sie ja immerhin vorstellen,“ meinte Schultze: „Tun Sie ihren Gefühlen keinen Zwang an und schweben Sie immer mal empor, wir alle freuen uns auf den köstlichen Anblick.“

Mit dem Schweben des Dicken hatte es aber noch gute Wege. Von den herrlichen Früchten wurden reiche Vorräte in die Sannah geschafft, obgleich man nicht wissen konnte, wie lange sie sich halten würden.

Inzwischen waren die kurzen Tagesstunden verflogen und die Wiesen und Fluren leuchteten wieder in ihrem vollen Zauber.

Am Himmel aber stieg ein strahlender Komet auf, den zuvor niemand beobachtet hatte.

„Er weist uns den Weg zur Weiterfahrt!“ sagte Flitmore.

Alle begaben sich wieder in das Weltschiff, der Strom wurde eingeschaltet und der bunte Glanz unter ihnen floß zusammen in einem milden Schimmer. Allmählich wurde die Tipekitanga wieder der still leuchtende Stern, wie sie ihn zuerst erblickt hatten und flog auf ihrer Bahn vor aller Augen davon in die dämmernden Fernen.

Um so prächtiger strahlte der neue Komet, dem sich jetzt die allgemeine Aufmerksamkeit ungeteilt zuwendete.

John Rieger, der gebildete Schwabensohn, wandte sich wieder einmal an den Professor in seinem unstillbaren Durst nach Aufklärung. Bei ihm hieß es auch: „Zwar weiß ich viel, doch möcht’ ich alles wissen.“ Und so begann er denn in seiner gewählten Sprechweise:

„Hochwertester Herr Professor, falls es Ihnen nicht zu geringwertig erscheinen dürfte, möchte ich Sie mit Vergnügen ersuchen, ob Sie nicht geneigt sein wollten, mir einen wissenschaftlichen Vortrag zu halten, wie Sie es so vorzüglich verstehen, über einige Punkte der asternomischen Wissenschaft, in denen ich mich noch sozusagen in verhältnismäßiger Unwissenheit befinde.“

„Wenn ich dir dienen kann, teuerster Sohn, so bin ich stets bereit,“ erwiderte Schultze: „Laß hören, was für einen Gegenstand du erläutert haben möchtest.“