Ach, und nun machtest du wieder dein Auge auf, oh geliebtes Leben! Und in’s Unergründliche schien ich mir wieder zu sinken.—
Also sang Zarathustra. Als aber der Tanz zu Ende und die Mädchen fortgegangen waren, wurde er traurig.
„Die Sonne ist lange schon hinunter, sagte er endlich; die Wiese ist feucht, von den Wäldern her kommt Kühle.
Ein Unbekanntes ist um mich und blickt nachdenklich. Was! Du lebst noch, Zarathustra?
Warum? Wofür? Wodurch? Wohin? Wo? Wie? Ist es nicht Thorheit, noch zu leben?—
Ach, meine Freunde, der Abend ist es, der so aus mir fragt. Vergebt mir meine Traurigkeit!
Abend ward es: vergebt mir, dass es Abend ward!“
Also sprach Zarathustra.
Das Grablied
„Dort ist die Gräberinsel, die schweigsame; dort sind auch die Gräber meiner Jugend. Dahin will ich einen immergrünen Kranz des Lebens tragen.“