—ein alter Grimm-Bart von Gott, ein eifersüchtiger vergass sich also:
Und alle Götter lachten damals und wackelten auf ihren Stühlen und riefen: „Ist das nicht eben Göttlichkeit, dass es Götter, aber keinen Gott giebt?“
Wer Ohren hat, der höre.—
Also redete Zarathustra in der Stadt, die er liebte und welche zubenannt ist die bunte Kuh. Von hier nämlich hatte er nur noch zwei Tage zu gehen, dass er wieder in seine Höhle käme und zu seinen Thieren; seine Seele aber frohlockte beständig ob der Nähe seiner Heimkehr.—
Die Heimkehr
Oh Einsamkeit! Du meine Heimat Einsamkeit! Zu lange lebte ich wild in wilder Fremde, als dass ich nicht mit Thränen zu dir heimkehrte!
Nun drohe mir nur mit dem Finger, wie Mütter drohn, nein lächle mir zu, wie Mütter lächeln, nun sprich nur: „Und wer war das, der wie ein Sturmwind einst von mir davonstürmte?—
—der scheidend rief: zu lange sass ich bei der Einsamkeit, da verlernte ich das Schweigen! Das—lerntest du nun wohl?
Oh Zarathustra, Alles weiss ich: und dass du unter den Vielen verlassener warst, du Einer, als je bei mir!
Ein Anderes ist Verlassenheit, ein Anderes Einsamkeit: Das—lerntest du nun! Und dass du unter Menschen immer wild und fremd sein wirst: