Dem Wohlgeratenen, der meinem Herzen wohltut, aus einem Holz geschnitzt, welches hart, zart und wohlriechend ist – an dem selbst die Nase noch ihre Freude hat –, sei dies Buch geweiht.

Ihm schmeckt, was ihm zuträglich ist;

sein Gefallen an etwas hört auf, wo das Maß des Zuträglichen überschritten wird;

er errät die Heilmittel gegen partielle Schädigungen; er hat Krankheiten als große Stimulantia seines Lebens;

er versteht seine schlimmen Zufälle auszunützen;

er wird stärker durch die Unglücksfälle, die ihn zu vernichten drohen;

er sammelt instinktiv aus allem, was er sieht, hört, erlebt, zugunsten seiner Hauptsache, – er folgt einem auswählenden Prinzip, – er läßt viel durchfallen;

er reagiert mit einer Langsamkeit, welche eine lange Vorsicht und ein gewollter Stolz angezüchtet haben, – er prüft den Reiz, woher er kommt, wohin er will, er unterwirft sich nicht;

er ist immer in seiner Gesellschaft, ob er mit Büchern, Menschen oder Landschaften verkehrt;

er ehrt, indem er wählt, indem er zuläßt, indem er vertraut.