Gen (Mehrzahl: die Gene) = Erbeinheit.
Genetik = Erblichkeits- und Variationslehre.
Genotypus = [Idiotypus] (s. d.).
Geschlechtschromosome = Chromosome, welche in dem einen Geschlecht paarig, in dem andern nur einfach vorhanden sind, wodurch bei den meisten Lebewesen der Unterschied der Geschlechter bedingt ist.
geschlechtsgebundene Erbanlagen = E., die in einem Geschlechtschromosom lokalisiert sind und die daher einen eigentümlichen Erbgang zeigen (vgl. z. B. Bd. 1 S. 55, S. 151, S. 165).
geschlechtsbegrenzte Merkmale = M., die nur in einem Geschlecht in die Erscheinung treten können (vgl. z. B. Bd. 1 S. 182).
gynephore Vererbung = erbliche Übertragung in weiblicher Linie, Teilerscheinung des [geschlechtsgebundenen] (s. d.) Erbganges; der Begriff ist daher entbehrlich, zumal er Irrtümern Vorschub leistet.
haploide Zellen = Z., welche nur einen Satz von Chromosomen bzw. Erbeinheiten enthalten. Beispiel: Geschlechtszellen vor der Befruchtung (vgl. „[diploide Zellen]“).
heterophäne Vererbung (polymorphe Vererbung) = wenig zweckmäßige Bezeichnung für die Erscheinung, daß eine Erbeinheit sich unter verschiedenen Bildern äußern kann (vgl. Bd. 1 S. 251).