„Ja ja, jetzt weiß ich’s wieder: es war gräßlich, nicht — ah, eben rufen sie den Zug ab — du entschuldigst —.“

Das blaue Band

Wie soll man sich zum blauen Band stellen?

Hm, es kommt darauf an. Es gibt verschiedene blaue Bänder. Da wäre zunächst ein blaues Band, das unsere Liebste trug, das unserer kinderjungen Liebsten sich um den blonden Haarzopf schleifelte — ich weiß noch, wie lustig die seidenblauen Bänderenden in den Wind flatterten.

Nein, nicht dieses blaue Band. Ich bitte euch, wer spricht denn heute noch von blauen Liebesbändern.

Dann weiß ich noch ein anderes blaues Band, das ist es französisch: Le cordon bleu, sagen sie hinter den Vogesen und verleihen es der Köchin, die am besten kocht.

Das ließe sich schon eher hören, zum mindesten ist es substantieller. Aber noch nicht, wie soll ich sagen — noch nicht aktuell genug. Habt ihr denn nie von einem dritten blauen Band gehört, dem blauen Bande, das von England ausging, The blue ribbon, nach dem ein Hetzen ist und Jagen? —

So will ich euch seine Geschichte erzählen, wenn ihr Zeit habt, die Geschichte vom blauen Band.