»Bekommt mir immer! Du denkst wohl, weil dein Papa Doktor ist! Ich habe noch nie ’n Arzt gebraucht!«

»Na, Gott sei Dank!, gibt’s andere, die einen brauchen!«

»Mancher auch nicht! Bei uns hinten im Hause hat seine Frau gewohnt – jetzt ist sie tot! – die hat auch nie ’n Arzt gehabt. Die ist so gestorben!« – – –

Doktor Fuchs hat schon vorher erklärt: »Einen kleinen Schluck läßt jeder in seiner Tasse noch übrig!« Jetzt steht er auf und spricht: »Obgleich es der dicke Puntz schon vor mir getan hat, muß ich die Herren doch noch einmal bemühen. Wir erheben uns alle zum Zeichen der Dankbarkeit und trinken unsere Tassen bis auf die Neige leer auf das Wohl des Herrn Pelz, der uns den schönen Napfkuchen spendiert hat!«

Jubelnd folgen die Jungen den Worten und dem Beispiel. Nur Hagen fragt noch nachher: »Muß man denn sowas nicht eigentlich mit Bier tun?«

»Keene blasse Ahnung!« antwortet da aber der Fritze Köhn mit richtigem Gefühl. »Du hast do’ den Nappkuchen ooch in Kaffee injestippt und nich in Bier!« – – –

Lachend und plaudernd sitzt man noch ein Weilchen da, bis es etwa sechs Uhr geworden ist und man sich endlich zur Rückkehr nach dem Bahnhof Wannsee rüsten muß.

Heimkehr.

Alles verläuft jetzt planmäßig. Um sieben ein viertel Uhr ist man auf Bahnhof Wannsee; fünf Minuten später haben alle ihre Fahrkarte.

Doktor Fuchs hat sich mit Doef an der Treppe aufgestellt, die zum Tunnel hinunterführt.