Christl. Bücherschatz.

Pistorius erzählt uns in seiner glühenden Schreibweise aus der schwersten Zeit unseres deutschen Vaterlandes. Doch nicht uns – sondern seinen Jungen erzählt er! Aber wie er erzählt! Wir glauben uns bei der Lektüre in die Stube des Erzählers versetzt, glauben seine Stimme zu vernehmen. Und so wie Pistorius die Ereignisse des denkwürdigen Jahres erzählt hat, so hat er sie auch niedergeschrieben – flott, anschaulich, lebendig, packend, alles in allem – ein echter Pistorius!

Tägliche Rundschau, Berlin.

An überirdischen Idealgestalten berauscht sich wohl die Jugend, aber der Rausch verfliegt bald; dieser märkische Junge ist von so gutem, nüchternem Schrot und Korn, daß man nur wünschen möchte, unsere moderne Jugend nähme sich Traugott Pistorius zum Exempel.

Professor L. Freytag im »Pädagogischen Archiv«.

Pistorius wollte der deutschen Jugend es ermöglichen, die furchtbar schwere und dann herrlich ausklingende Zeit mitzuerleben. Das ist ihm auch in hervorragender Weise gelungen. Die Verknüpfung der Lebensschicksale seines Helden mit den Generalen Blücher, Bülow, York, mit der Lützowschen Freischar (Theodor Körner) zeigt die Geschicklichkeit des Schriftstellers. Die ganze Schwere des Druckes, der auf dem preußischen Volke gelagert hat, wird deutlich in den Wirkungen, die er ausübt. So ist es ein Buch, das nicht nur der Jugend Interesse abgewinnt, sondern auch den Mann ergreift.

Die Reformation.

Fritz Pistorius:

Von Jungen, die werden.