von dem

weiland Verfasser.


Durchlauchtiger Fürst!

Es ist zwar nicht zu vermuthen, daß Hoch Sie, bei Ihrer hohen Stellung und Ihrem weiten Wirkungskreise, vorliegende Allotrien zu lesen Sich herablassen werden, gestatten Sie aber aus Nachsicht mir die Freude, dem Drange der Ehrfurcht, der mich für Euer Durchlaucht beseelt, gleichsam eine Erleichterung durch diesen schwachen Ausdruck meiner Gefühle zu verschaffen, welche wenigstens uneigennützig sind, da ich, so unendlich fern und ohne alle Beziehung zu Hoch Ihnen stehend, weder durch Dankbarkeit, die ich Ihnen ja nicht im Geringsten schuldig bin, noch persönliches Interesse influencirt seyn kann. Nur die Liberalität Ihrer Handlungsweise, die Unpartheilichkeit, die Sie auszeichnet, der erhabne Charakter, den Sie, unter dem sanftesten und liebenswürdigsten Aeußern, stets an den Tag gelegt, konnte mir die Kühnheit einflößen, Ihnen diesen öffentlichen Beweis ungeheuchelter Verehrung zu Füßen zu legen, mit welcher letztern ich, unter allen Metamorphosen, denen wir Menschen unterworfen sind, stets bleiben werde

Euer Hochfürstlichen Durchlaucht

submissester A. Z.

Vorwort.