„Jawohl, das heißt nein, er ist nicht zu Hause.“

„Wie? Was redest du, mein Lieber? Ich … ich komme zum Diner, mein Freund. Du kennst mich ja doch wohl?“

„Wie sollte ich Sie nicht kennen? Aber es ist Befehl gegeben, Sie nicht anzunehmen.“

„Du … du … irrst dich gewiß, mein Freund. Ich bin es. Ich bin eingeladen, mein Freund; ich komme zum Diner,“ sagte Herr Goljadkin, warf seinen Mantel ab und bekundete die augenscheinliche Absicht, in die Wohnung hineinzugehen.

„Entschuldigen Sie, es geht nicht. Es ist Befehl gegeben, Sie nicht anzunehmen, sondern abzuweisen. Das ist die Sache!“

Herr Goljadkin wurde blaß. Gerade in diesem Augenblicke öffnete sich die nach den inneren Zimmern führende Tür, und Olsufi Iwanowitschs alter Kammerdiener Gerasimowitsch kam heraus.

„Hören Sie nur, Emeljan Gerasimowitsch, der Herr hier will eintreten, und ich …“

„Ach, Sie sind ein Dummkopf, Alexejewitsch. Gehen Sie mal hinein, und schicken Sie den Schlingel, den Semjonowitsch, her. Es geht nicht,“ sagte er, zu Herrn Goljadkin gewendet, in höflichem, aber entschiedenem Tone. „Es ist ganz unmöglich. Der Herr läßt um Entschuldigung bitten; er kann Sie nicht empfangen.“

„Hat er denn das gesagt, daß er mich nicht empfangen kann?“ fragte Herr Goljadkin unsicher. „Entschuldigen Sie, Gerasimowitsch, warum ist es denn ganz unmöglich?“

„Es ist ganz unmöglich. Ich habe Sie gemeldet; der Herr sagte: ‚Bitte den Herrn, zu entschuldigen!‘ Er sagte, er könne Sie nicht empfangen.“