Nachdem Herr Goljadkin den Brief zum letzten Male durchgelesen hatte, faltete er ihn zusammen, siegelte ihn zu und rief Petruschka. Petruschka erschien, nach seiner Gewohnheit mit verschlafenen Augen und sehr ärgerlicher Miene.

„Nimm diesen Brief hier, mein Lieber … verstehst du?“ Petruschka schwieg.

„Nimm ihn und trage ihn nach der Kanzlei; da suche den dejourierenden Beamten, den Gouvernementssekretär Wachramejew. Wachramejew hat heute Dejour. Verstehst du auch?“

„Ja.“

„‚Ja‘! Kannst du nicht sagen: ‚Jawohl, Herr‘? Frage nach dem Sekretär Wachramejew und sage ihm: ‚So und so, mein Herr läßt sich Ihnen empfehlen und bittet Sie ganz ergebenst, in dem Adressenverzeichnis unserer Behörde nachzusehen, wo der Titularrat Goljadkin wohnt.‘“

Petruschka schwieg, und es kam Herrn Goljadkin so vor, als ob er lächelte.

„Na, also erkundige dich bei ihm nach der Adresse und bringe in Erfahrung, wo der neueingetretene Beamte Goljadkin wohnt!“

„Sehr wohl.“

„Frage nach der Adresse und bestelle dann diesen Brief an die Adresse; verstehst du?“

„Ja.“