„Was für eine Marfa Petrowna?“
„Ach, mein Gott, Marfa Petrowna Sswidrigailowa! Ich habe dir so viel über sie geschrieben.“
„Ach, ja ich erinnere mich ... also sie ist gestorben? Ach, in der Tat?“ fuhr er plötzlich auf, als sei er erwacht. „Ist sie wirklich gestorben? Woran denn?“
„Stell dir vor, ganz plötzlich!“ beeilte sich Pulcheria Alexandrowna ihm zu antworten, ermutigt durch seine Neugier, „und gerade in der Zeit, als ich dir den Brief schickte, sogar an demselben Tage! Denk dir, dieser schreckliche Mensch scheint auch die Ursache ihres Todes zu sein. Man erzählt, er habe sie furchtbar verprügelt!“
„Leben sie denn in dieser Weise?“ fragte er, sich an die Schwester wendend.
„Nein, im Gegenteil. Er war ihr gegenüber stets sehr geduldig und höflich. In vielen Fällen sogar zu duldsam ihrer Art gegenüber, volle sieben Jahre ... Mit einem Male scheint er die Geduld verloren zu haben.“
„Also ist er gar nicht so schrecklich, wenn er sieben Jahre ausgehalten hat? Du scheinst ihn, Dunetschka, zu entschuldigen?“
„Nein, nein, er ist ein schrecklicher Mensch! Ich kann mir nichts Schrecklicheres vorstellen,“ antwortete Dunja fast erbebend, zog die Augenbrauen zusammen und wurde nachdenklich.
„Es geschah am Morgen,“ fuhr Pulcheria Alexandrowna eilig fort. „Dann befahl sie, sofort anzuspannen, um gleich nach dem Mittagessen in die Stadt zu fahren, weil sie stets in solchen Fällen in die Stadt fuhr; sie aß zu Mittag, wie man sagt, mit großem Appetit ...“
„Verprügelt, wie sie war?“