„Die Hauptsache ist,“ sagte Raskolnikoff, „daß dieser Schuft sie nicht bekommt! Warum soll er sie noch schänden! Man sieht ja, was er will, sehen Sie, der Schuft, er geht nicht weg.“
Raskolnikoff sprach laut und zeigte mit der Hand auf ihn. Jener hörte es und wollte wieder böse werden, aber besann sich und begnügte sich mit einem verächtlichen Blick. Dann ging er langsam zehn Schritt weiter und blieb wieder stehen.
„Das kann man verhindern, daß er sie bekommt,“ antwortete der Schutzmann in Gedanken. „Wenn sie bloß sagen würde, wohin man sie bringen soll, so aber ... Fräulein, hören Sie, Fräulein!“ er beugte sich zu ihr.
Sie öffnete plötzlich die Augen, blickte aufmerksam die beiden an, als hätte sie etwas verstanden, stand von der Bank auf und ging in dieselbe Richtung zurück, woher sie gekommen war.
„Pfui, schämt euch, könnt ihr mich nicht in Ruhe lassen!“ sagte sie und wehrte wieder mit der Hand ab.
Sie ging schnell, aber auch, wie früher, stark schwankend.
Der feine Herr ging ihr nach, aber in einer anderen Allee, und verlor sie nicht aus den Augen.
„Haben Sie keine Sorge, ich will schon aufpassen!“ sagte entschlossen der bärtige Schutzmann und folgte dem Mädchen.
„Ach, wie stark die Unsittlichkeit jetzt um sich greift!“ wiederholte er laut und seufzte.
Plötzlich schien Raskolnikoff mit einem Schlage wie verwandelt.