In eigenen Angelegenheiten war ich auch fortgewesen. Ich bin ja heute umgezogen, fix und fertig umgezogen mit meinem Onkel zusammen. Ich habe nämlich jetzt einen Onkel ... Nun aber zum Teufel damit, jetzt zur Sache. Gib mal das Bündel her, Nastasja. Wir wollen es gleich besorgen. Und wie fühlst du dich?“
„Ich bin gesund, bin nicht krank ... Rasumichin, bist du schon lange hier?“
„Ich sage dir, ich warte seit drei Stunden.“
„Nein, ich meine vorher?“
„Was vorher?“
„Seit wann kommst du hierher?“
„Ich habe es dir doch erzählt oder erinnerst du dich nicht?“
Raskolnikoff sann nach. Wie im Traume schwebte ihm das vorhin Geschehene vor. Allein er konnte sich nicht entsinnen und blickte fragend Rasumichin an.
„Hm!“ sagte dieser. „Du hast es vergessen. Mir schien es schon damals, daß du noch nicht ganz ... Jetzt nach dem Schlafe hast du dich erholt ... Tatsächlich, du siehst besser aus. Braver Junge! Nun aber zur Sache. Du wirst dich gleich erinnern. Sieh mal her, lieber Bursche.“
Er begann das Bündel aufzumachen, das ihn sichtlich außerordentlich interessierte. „Das, glaube mir, lag mir besonders auf dem Herzen. Denn man muß doch aus dir einen Menschen machen. Wollen wir anfangen, und zuerst von oben. Siehst du dieses Kaskett?“ sagte er, indem er aus dem Bündel eine ziemlich hübsche, aber auch sehr einfache und billige Mütze hervorholte. – „Laß es dir mal anprobieren.“