„Wenn Sie das nicht verstehen, so ... aber Sie verstehen es doch. Er wollte damals ... Sie alle segnen und auch von Ihnen Segen empfangen, und das war alles ...“
„Lieber Fürst,“ unterbrach ihn Fürst Sch. etwas furchtsam, wie es schien, als wolle er schnell vorbeugen, nachdem er mit jemand einen Blick ausgetauscht hatte, „das Paradies ist auf Erden nicht so leicht zu erwerben, Sie aber rechnen doch auch ein wenig auf ein irdisches Glück. Nein, das Paradies ist eine schwere Sache, lieber Fürst, viel schwerer, als es Ihrem prächtigen Herzen scheint. Doch brechen wir ab, sonst geraten wir wieder in eine Debatte und dann ...“
„Gehen wir, wir wollten doch die Musik anhören,“ sagte Lisaweta Prokofjewna schroff und erhob sich ärgerlich.
Ihrem Beispiel folgten auch die anderen.
II.
Plötzlich trat der Fürst auf Jewgenij Pawlowitsch zu.
„Jewgenij Pawlowitsch,“ sagte er in seltsamer Erregung und er streckte ihm die Hand entgegen, „seien Sie überzeugt, daß ich Sie für den edelsten und besten Menschen halte, trotz allem; seien Sie davon überzeugt ...“
Jewgenij Pawlowitsch trat sogar einen Schritt zurück vor Erstaunen. Einen Augenblick lang mußte er sich Gewalt antun, um nicht hell aufzulachen, doch nachdem er etwas aufmerksam den Fürsten angesehen, bemerkte er, daß dieser sich in einem ganz eigentümlichen Zustande befand: er war wie außer sich.
„Ich bin überzeugt,“ rief er aus, „daß Sie, Fürst, gar nicht das sagen wollten und vielleicht sogar auch gar nicht zu mir das sagen wollten ... Aber was ist Ihnen? Ist Ihnen schlecht?“
„Vielleicht, ja, es ist sogar sehr möglich, daß ich gar nicht, das ... Sie haben das sehr fein bemerkt, daß ich vielleicht gar nicht auf Sie zutreten wollte!“