Der Fürst stand verwirrt vom Stuhle auf, doch Aglaja setzte sich sofort neben ihn, und so setzte auch er sich wieder hin. Sie betrachtete ihn plötzlich sehr aufmerksam und sah darauf zum Fenster hinaus, ganz gedankenlos in die Ferne starrend, und dann sah sie wieder ihn an. „Vielleicht will sie sich über mich lustig machen,“ dachte der Fürst, „doch würde sie mich dann wohl einfach auslachen.“

„Vielleicht wollen Sie Tee,“ sagte sie plötzlich nach längerem Schweigen.

„Nein. Ich wüßte nicht ...“

„Wie kann man das nicht wissen! Ach Sie, hören Sie: wenn jemand Sie zum Duell forderte, was würden Sie dann machen? Ich wollte Sie schon neulich fragen.“

„Ja ... wer denn ... wer würde mich denn zum Duell fordern?“

„Wenn man Sie aber forderte? Würden Sie sich dann sehr fürchten?“

„Ich glaube, daß ich mich ... sehr fürchten würde.“

„Wirklich? So sind Sie also ein Feigling?“

„N–ein; vielleicht auch nicht. Ein Feigling ist der, welcher sich fürchtet und davonläuft; doch wer sich fürchtet und nicht davonläuft, der ist kein Feigling,“ sagte der Fürst und lächelte nachdenklich.

„Also, Sie würden nicht fortlaufen?“