„Und der General?“ fragte er nach einer Weile.

„Der General? Was ist mit dem?“ begriff Lebedeff wieder nicht.

„Ach, Gott! Ich frage, was der General dazu sagte, als Sie die Brieftasche unter dem Stuhl fanden? Sie haben doch mit ihm zusammen gesucht.“

„Anfangs allerdings mit ihm zusammen. Doch ich zog es vor, ihm bisher nichts davon zu sagen, daß ich die Brieftasche selbst und allein gefunden hatte.“

„Aber ... weshalb das? Das Geld ist doch vollzählig?“

„Ich öffnete die Brieftasche, sah nach: alles bis auf den letzten Rubel, nichts hat er angerührt.“

„Hätten Sie mir das doch gleich gesagt!“ sagte der Fürst mit leisem Vorwurf und versank in Gedanken.

„Ich fürchtete, Sie zu beunruhigen, Fürst, bei Ihren persönlich in dieser Zeit empfangenen tiefgehenden Eindrücken. Und außerdem gab ich mir auch selbst den Anschein, als hätte ich nichts gefunden. Die Brieftasche öffnete ich, sah hinein, zählte nach, schloß sie wieder und legte sie zurück auf dieselbe Stelle unter dem Stuhl.“

„Aber weshalb denn das?“

„S–so–o, aus Neugier; um zu sehen, was weiter geschehen würde. Hehe,“ meinte Lebedeff, mit seligem Lächeln sich die Hände reibend.