Stawrogin zuckte zusammen, blickte auf Gaganoff, wandte sich dann zur Seite und schoß diesmal schon ohne jedes Zartgefühl einfach in den Wald hinein. Das Duell war beendet. Gaganoff stand da wie erstarrt. Mawrikij Nicolajewitsch trat zu ihm und sprach etwas, doch er schien ihn gar nicht zu verstehen. Kirilloff zog den Hut, als er fortging, und nickte Mawrikij Nicolajewitsch zu; doch Stawrogin vergaß jetzt die Höflichkeit, die er vorhin bezeugt hatte; nach seinem letzten Schuß in den Wald, drückte er Kirilloff die Pistole in die Hand und ging, ohne sich auch nur einmal zur Barriere zu wenden, schnell zu den Pferden. Sein Gesicht drückte Wut aus; er schwieg. Auch Kirilloff schwieg. Sie bestiegen die Pferde und ritten im Galopp davon.

III.

„Warum schweigen Sie?“ rief Stawrogin ungeduldig Kirilloff zu, kurz bevor sie das Haus erreichten.

„Was wollen Sie?“ fragte dieser, fast vom Pferde rutschend, da es sich bäumte.

Stawrogin bezwang sich.

„Ich wollte ihn nicht beleidigen, diesen ... Dummkopf, und doch habe ich es wieder getan,“ sagte er langsam.

„Ja, Sie haben ihn wieder beleidigt,“ sagte Kirilloff trocken, – „und dabei ist er gar kein Dummkopf.“

„Immerhin habe ich alles getan, was ich konnte.“

„Nein.“

„Was hätte ich denn tun sollen?“