„Ich erkläre mich positiv für den Volldampf!“ rief der Gymnasiast begeistert.

„Ich auch!“ rief Lämschin.

„Bei solcher Wahl bleibt natürlich kein Zweifel ...“ meinte einer der Offiziere. Nach ihm stimmte noch jemand bei und dann noch jemand.

Am meisten frappierte es alle, daß Werchowenski mit „Nachrichten“ hergekommen war und offenbar sofort reden würde.

„Meine Herrschaften, ich sehe, daß fast alle im Sinne der Proklamationen entscheiden,“ sagte er, während sein Blick alle Anwesenden überflog.

„Alle, alle!“ riefen die meisten.

„Ich muß gestehen, daß ich eigentlich mehr für eine humane Lösung bin,“ sagte der Major, „da aber schon alle dafür stimmen, so halte auch ich mit.“

„Es scheint also, daß auch Sie nicht widersprechen?“ wandte sich Werchowenski an den lahmen Lehrer.

„Ich kann nicht sagen, daß ich gerade ...“ erwiderte dieser zögernd und wurde ein wenig rot, „aber wenn ich mich jetzt den anderen anschließe, so tue ich es nur, um nicht zu stören ...“

„Na ja, so seid ihr ja alle! Seid bereit, ein halbes Jahr lang um der liberalen Redekunst willen zu streiten, und endet dann damit, daß ihr euch bloß ‚den anderen anschließt‘! Meine Herren, denken Sie erst einmal nach, ob Sie wirklich bereit sind?“