„Niemand wird auf die Knie fallen, eitle Phantasie!“ rief ihm eine Stimme nach.

„Was für eine Eigenliebe!“

„Aber das ist doch Humor,“ glaubte jemand erklären zu müssen.

„Nein, verschonen Sie uns bitte mit solchem Humor.“

„Das war einfach eine Frechheit, meine Herren!“

„Na, wenigstens hat er endlich Schluß gemacht!“

„Das war aber eine Langeweile! – daß Gott erbarm’!“

Aber alle diese unhöflichen Ausrufe der letzten Reihen wurden übertönt von dem Applaus des anderen Publikums. Man rief Karmasinoff hervor. Einige Damen, an der Spitze Julija Michailowna und die Adelsmarschallin, versammelten sich vor der Tribüne. In den Händen hielt Julija Michailowna ein weißes Samtkissen, auf dem ein Lorbeerkranz in einem zweiten Kranz von Rosen lag.

„Lorbeer!“ rief Karmasinoff mit einem feinen und etwas boshaften Lächeln. „Ich bin natürlich gerührt und ich nehme diesen im voraus geflochtenen Kranz, der noch nicht verwelkt ist, mit aufrichtigem Danke an: aber ich versichere Sie, Mesdames,[175] ich bin plötzlich soweit Realist geworden, daß ich Lorbeeren heutzutage in den Händen eines Kochs besser aufgehoben fände, als in den meinigen ...“

„Ja, ein Koch ist auch nützlicher!“ rief der Seminarist, der mit auf der „Sitzung“ bei Wirginskis gewesen war.