„Hier ist doch Geld!“ rief ich und zeigte auf meinen Goldhaufen. „Wieviel brauchen Sie?“
„Zum Teufel!“ rief Darsan wütend und wurde feuerrot. „Ich habe Sie, glaub ich, nicht um Ihr Geld gebeten!“
„Sie werden gerufen,“ sagte neben mir Serschtschikoff und zog mich am Ärmel.
Ich war von dem Oberst, der in der Wette mit mir zehn Halbimperiale verloren hatte, schon einigemal und fast grob angerufen worden.
„Nehmen Sie es gefälligst!“ rief er ganz rot vor Zorn. „Ich bin nicht verpflichtet, auf Sie zu warten, bis Sie das Geld eingesteckt haben ... Sonst sagen Sie nachher, Sie hätten es nicht bekommen. Hier ist die Summe. Zählen Sie nach.“
„Ich glaube Ihnen, ich glaube Ihnen, Oberst, ich glaube Ihnen auch so, ohne nachzuzählen; ich bitte Sie nur, mich nicht so anzuschreien und sich nicht so zu ärgern,“ sagte ich und strich das Häufchen Gold mit der Hand zusammen.
„Mein Herr, bleiben Sie mir gefälligst mit Ihrer Familiarität vom Halse!“ schnauzte mich der Oberst scharf an. „Ich habe mit Ihnen noch nicht Schweine gehütet!“
„Sonderbar, daß man solche Menschen überhaupt zuläßt! – Wer ist das eigentlich ...? Irgendein Jüngling,“ hörte ich halblaut sprechen.
Aber ich achtete nicht darauf, ich setzte blindlings weiter, jedoch nicht mehr auf Zero. Ich setzte einen ganzen Packen regenbogenfarbener Scheine auf die ersten achtzehn Nummern.
„Fahren wir, Darsan,“ hörte ich hinter mir die Stimme des Fürsten.