„Ja! ja!“ rief ich plötzlich begeistert, und ich fühlte mich förmlich erlöst. „Fahren wir zu Serschtschikoff! Ich habe ja nur deshalb auf Sie gewartet ...“

In Wirklichkeit hatte ich die ganze Zeit nicht einen Augenblick an das Roulette gedacht.

„Aber die Feigheit? Die Erbärmlichkeit dieses Versuchs?“ fragte auf einmal der Fürst.

„Sie meinen, daß wir’s mit dem Spiel versuchen? Aber das ist doch das einzige!“ rief ich. „Geld ist ja alles! Nur wir zwei sind solche Heilige, Bjoring hat sich doch verkauft, Anna Andrejewna hat sich verkauft, Werssiloff aber – haben Sie schon gehört, daß Werssiloff ein Maniak ist? Ein Maniak! Ein Maniak!“

„Sind Sie nicht krank, Arkadi Makarowitsch? Sie haben so sonderbare Augen.“

„Sagen Sie das etwa, weil Sie ohne mich hinfahren wollen? Nein, ich bleibe jetzt nicht zurück. Mir hat doch nicht umsonst die ganze Nacht vom Spiel geträumt! Fahren wir, fahren wir!“ rief ich, als hätte ich damit die Lösung aller Rätsel gefunden.

„Nun, so fahren wir, wenn Sie auch Fieber haben, dort aber ...“

Er sprach den Satz nicht zu Ende. Ein schwerer unheimlicher Ausdruck lag in seinem Gesicht. Wir brachen auf.

„Wissen Sie auch,“ sagte er plötzlich, und blieb in der Tür stehen, „daß es für mich noch einen anderen Ausweg gibt, außer dem Spiel?“

„Was für einen denn?“