‚Ich kann alles,‘ sagt Pjotr Stepanowitsch.
‚Du brauchst nicht zu glauben, daß ich nur so einen Peter wie du dazu brauche, ich könnte mir auch den allerersten Maler aus Moskau verschreiben oder aus der Stadt London sogar, wenn ich will, aber du – du hast ihn gesehen, du weißt, wie er aussah. Wenn du ihn mir aber nicht ähnlich malst oder nur wenig ähnlich, so kriegst du nur fünfzig Rubel, wenn er aber ganz ähnlich ist, so geb’ ich dir zweihundert Rubel. Weißt du noch – blaue Augen hatte er ... Und das Bild muß so groß sein wie nur irgend möglich!‘
Die Vorbereitungen wurden getroffen; Pjotr Stepanowitsch machte sich an die Arbeit, aber auf einmal kommt er wieder zu Maxim Iwanowitsch.
‚Nein,‘ sagt er, ‚so geht das nicht.‘
‚Warum nicht?‘
‚Weil diese Sünde, der Selbstmord, die größte aller Sünden ist. Wie können ihn nach einer solchen Sünde noch die Engel im Himmel empfangen? Das geht nicht.‘
‚Aber er war doch noch ein Kind, ihm kann’s doch noch nicht angerechnet werden!‘ sagt Maxim Iwanowitsch.
‚Nein, er war kein Kind mehr! er war schon ein Knabe von acht Jahren, als dies geschah. Immerhin wird er sich verantworten müssen.‘
Da erschrak Maxim Iwanowitsch noch mehr.
‚Ich aber hab’ mir das so ausgedacht,‘ sagt Pjotr Stepanowitsch, ‚den Himmel da so großartig zu öffnen und Engel ihm entgegenfliegen zu lassen – das ist überflüssig; statt dessen werd’ ich vom Himmel nur so einen hellen Strahl fallen lassen, der ihm sozusagen entgegenkommt: das wäre dann immerhin etwas.‘