[60] möbliertes Zimmer
[61] Anwesend!
[62] Der Unglückliche!
[63] meine Mädchen, verstehen Sie? Sie haben doch Geld
[64] verstehen Sie? verstehen Sie?
[65] Aber Maurice, Sie haben doch gar nicht geschlafen!
[66] Halte den Mund, ich schlafe später.
[67] Gerettet!
[68] Niemals war ein Mensch so grausam wie Bismarck, der Frauen als Dreck ansah. Eine Frau, was ist das in unserer Zeit? ‚Töte sie‘, das ist das letzte Wort der Académie française.
[69] Ach, was hätte es mir schon gebracht, es früher herauszufinden? ... Und hätte ich nicht soviel gewonnen, wenn ich meine Schande mein ganzes Leben versteckt gehalten hätte? Vielleicht gehört es sich für eine junge Dame nicht, sich vor einem Herrn so offen zu erklären, aber schließlich gestehe ich Ihnen, wenn es mir erlaubt ist, etwas zu wünschen, oh, das wäre, daß ich ihm mein Messer in sein Herz stoßen wollte, dabei aber wegschauen müßte, aus Angst, daß sein schrecklicher Blick mich zittern ließe und meinen Mut erstarren ließe. Er hat diesen russischen Priester ermordet, mein Herr, er hat ihm den roten Bart ausgerissen, um diesen dann an einen Haarkünstler an der Kusnetzkibrücke (frz.: pont des Maréchaux) zu verkaufen, gleich neben dem Haus von Monsieur Andrieux – die größten Neuigkeiten, Pariser Waren, Leinen, Hemden, das wissen Sie, nicht wahr? Oh Herr, wenn sich Frau, Kinder, Schwestern und Freunde freundschaftlich am Tisch versammeln, wenn eine lebhafte Glücklichkeit mein Herz umflutet; ich frage Sie, mein Herr: Gibt es ein größeres Glück als das, was alle genießen? Aber er lacht, mein Herr, dieses schreckliche, unvorstellbare Monster, und wenn es nicht die Vermittlung von Monsieur Andrieux gegeben hätte, niemals, oh niemals wäre ich ... Aber mein Herr, was ist mit Ihnen?