Und mich zum Herrn erhe–e–ben,
Und habe ich erst Kronen,
In Residenzen wohnen;
Werde mich niemals grämen,
Mir nichts zu Herzen nehmen ...“
Hier ereignete sich aber etwas Unerwartetes: Aljoscha nieste plötzlich. Auf der Bank wurde es im Augenblick still. Aljoscha erhob sich und ging zu ihnen. Es war tatsächlich Ssmerdjäkoff, der sich in Gala geworfen, pomadisiert, parfümiert und frisiert hatte – viel fehlte nicht, daß er sich auch Locken eingelegt – und dessen Stiefel wieder spiegelblank geputzt waren. Die Gitarre lag neben ihm auf der Bank. Das Frauenzimmer war Marja Kondratjewna, die Tochter der Hausbesitzerin; sie hatte ein hellblaues Kleid mit einer zwei Ellen langen Schleppe an; es war ein noch junges Mädchen; sie wäre eigentlich ganz nett gewesen, nur hatte sie ein gar zu rundes Gesicht und gar zu viel Sommersprossen.
„Wird mein Bruder Dmitrij Fedorowitsch bald zurückkehren?“ fragte Aljoscha möglichst ruhig.
Ssmerdjäkoff erhob sich langsam von der Bank, und Marja Kondratjewna folgte seinem Beispiel.
„Woher soll denn ich alleweil wissen, wann Dmitrij Fedorowitsch kommen? Ich will nicht sagen, wenn ich Dmitrij Fedorowitschs Wächter wäre,“ antwortete Ssmerdjäkoff leise, gemessen und ungeheuer nachlässig.
„Ich habe nur so gefragt, wissen Sie es nicht vielleicht ganz zufällig?“ erklärte Aljoscha.