„Ach, zum Teufel!“ Perchotin bedachte sich eines anderen. „Was geht das mich an! Tu mit deinem Gelde, was du willst, wenn du es so mühelos bekommen hast!“

„Komm her, mein lieber Nationalökonom, komm her, ärgere dich nicht.“ Damit zog ihn Mitjä in das Hinterzimmer. „Man wird uns sofort eine Flasche herbringen. Ach was, fahren wir zusammen hin, du bist ein lieber Mensch, ich liebe solche wie du.“

Mitjä setzte sich auf einen geflochtenen Stuhl vor einen kleinen Tisch, der mit einem äußerst befleckten Tischtuch bedeckt war. Perchotin ließ sich ihm gegenüber auf irgendeiner anderen Sitzgelegenheit nieder. Im selben Augenblick wurde auch schon der Champagner gebracht. Es wurde noch gefragt, ob die Herren nicht Austern wünschten, „prima Qualität, letzte Sendung ...“

„Ach, zum Teufel mit den Austern, ich will sie nicht, nicht nötig,“ stieß Perchotin geradezu wütend hervor.

„Ja, wir haben keine Zeit zum Austernschlürfen,“ meinte Mitjä, „und ich habe auch keinen Appetit auf Austern. Weißt du, Freund,“ sagte er plötzlich gefühlvoll, „ich habe niemals diese ganze Unordnung geliebt.“

„Wer liebt denn überhaupt so etwas! Vier Dutzend, das ist doch wirklich ... für Bauernkerle!“

„Ich rede nicht davon. Ich meinte die höhere Ordnung. Es ist keine Ordnung in mir, keine höhere Ordnung ... Aber ... das ist jetzt vorüber, wozu noch darüber trauern. Das kommt jetzt zu spät, hol’s der Teufel, wenn er will! Mein ganzes Leben war Unordnung, jetzt muß man einmal Ordnung schaffen. Hm, du glaubst wohl, daß ich Witze reißen will?“

„Du phantasierst im Fieber, aber machst keine Witze.

‚Heil dem Höchsten in der Welt,

Heil dem Höchsten auch in mir!‘