„Ich meine aber Fremdes: gleich aus der Tasche, aus dem Portemonnaie?“
„Von meiner Mutter habe ich einmal einen Zwanziger gestohlen, ich war ein neunjähriger Knabe. Ich nahm ihn leise vom Tisch und verbarg ihn in der Faust.“
„Nun, und?“
„Nun, nichts weiter. Drei Tage verwahrte ich ihn, dann schämte ich mich, gestand es und gab ihn zurück.“
„Nun, und dann?“
„Das ist doch klar: ich wurde gedroschen. Aber wozu fragst du, hast du etwa selbst gestohlen?“
„Hab’ gestohlen,“ sagte Mitjä mit einem verschmitzten Lächeln.
„Was hast du gestohlen?“
„Von meiner Mutter einen Zwanziger, ich war ein neunjähriger Knabe, nach drei Tagen gab ich ihn zurück.“
Als er das gesagt hatte, erhob er sich plötzlich.