„An ein Wunder?“

„An ein Wunder der Vorsehung Gottes. Gott kennt mein Herz. Er sieht meine ganze Verzweiflung. Er sieht alles. Sollte Er wirklich das Grauenvolle zulassen? Aljoscha, ich glaube an ein Wunder, geh!“

„Ich werde gehen. Wirst du hier warten?“

„Ja. Ich weiß, daß du nicht so bald zurückkommen wirst, das kann man doch nicht gleich, nach dem ersten Wort! Er ist jetzt betrunken. Ich werde hier sitzen und warten, drei Stunden, vier Stunden, fünf, sechs, sieben Stunden ... Nur mußt du wissen, daß du heute, und wenn auch um Mitternacht, zu Katerina Iwanowna gehen wirst, mit oder ohne Geld, um ihr zu sagen: ‚Er schickt Ihnen seinen Abschiedsgruß.‘ Ich will, daß du es ihr gerade mit diesen Worten sagst: ‚Abschiedsgruß‘.“

„Mitjä! Plötzlich aber kommt Gruschenka heute ... oder wenn nicht heute, dann morgen ... oder übermorgen?“

„Gruschenka? Werde sehen, werde hineinstürzen und verhindern ...“

„Wenn aber ...“

„Und wenn aber, dann schlage ich tot. So überlebe ich es nicht.“

„Wen willst du erschlagen?“

„Den Alten. Sie werde ich nicht erschlagen.“