Abb. 128. Theseus und Ariadne. 1913.
Abb. 129. Aus einer Bilderreihe „Ritter und Drache“. 1914.
Abb. 130.
Aus einer Bilderreihe „Ritter und Drache“. 1914.
Mit diesen Hinweisen aber ist der Reichtum graphischen Schaffens aus dem letzten Jahrzehnt erst mehr angedeutet als erschöpft. Abbildungen, die an dieser Stelle aus der ersten Auflage in voller Wertung ihrer Bedeutung für die frühere Periode übernommen wurden, wollen den Weg, den der Graphiker Corinth inzwischen genommen, mehr vorausdeutend unterstreichen, als rein künstlerisch gegenüber so viel wichtigeren Blättern der letzten Jahre, die nur zu einem geringen Teil neu aufgenommen werden konnten, besonders hervorheben. Zusammenfassend aber darf gesagt werden, daß das Kapitel, das im ganzen Corinths graphisches Schaffen umreißt, immerfort zu den wesentlichsten Bestandteilen neuerer Kunstgeschichte gehören wird. Auch dieses ist Bekenntnis menschlichen Seins und Ausdruck jener Persönlichkeit, die vielleicht am reinsten den künstlerischen Geist unserer Epoche widerspiegelt und für sich neben wenigen der noch Lebenden oder zu früh Verstorbenen (wie etwa Paula Modersohn) berechtigt ist, deutsches Kunstschaffen auch im europäischen Sinne zu vertreten.
Abb. 131. Selbstbildnis. 1918.
Abb. 132. Reiterbildnis. 1917. (Zu [Seite 123].)