Der Stachel hat ein scharpffes Sper,
Dawider lecken wirt dir schwer.
Saul: O Herr, zeyg an, was ich sol thun,
Es soll geschehen, o Gottes Son.
Christus: Steh auff, vnd mach dich in die Statt,
Alldo so will ich finden raht.
Das dir da werd gezeyget an
Auffs trewlichst was du sollest than.
Durch den Lichtglanz ist Saul geblendet, der Stockmeister und einer von den Knechten müssen ihn nach Damaskus hineinführen, dort weist ihnen ein Bürger den Weg zum Hause des Judas, welcher ihnen allen Herberge gewährt.
Wie der dritte so beginnt auch der fünfte Akt mit einer Erzählung des Knaben. Der jammervolle Zustand seines Herrn gibt ihm Anlaß zu den schlimmsten Befürchtungen. Saul selbst hegt jedoch neue Hoffnung. Sein Sinn ist gewendet, er fleht in Demut zu dem Herrn: