Litterarische Notizen
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FUSSNOTEN:[1] Die genaueren Titel s. bei Andresen, Peintre-Graveur IV, 217.[2] Andresen, a. a. O. S. 216.[3] Über einen späteren Angehörigen der gleichen Künstlerfamilie, Paul Cimerlini, der »zu Verona um 1668« lebte, s. Naglers Künstlerlexikon II, 547. Oder sollten vielleicht doch diese beiden Kupferstecher mit einander identisch sein?[4] Aus Paulus Behaims Briefwechsel im Archiv des Germanischen Museums.[5] Vgl. Will, Nürnbergisches Gelehrtenlexikon IV, 141 f.[6] Die oben zitierte Ausgabe von Georg Galgemairs »kurzem und gründlichem Unterricht« hat Brentel gleichfalls Uttenhofer gewidmet. Dieser seinerseits widmet »dem Ehrenhafften und kunstreichen Georgio Brentelio Pictori et civi Lauingano sinem sundersgunstigen Herrn unnd lieben Freundt« am 23. Februar 1608 einen schönen lateinischen und deutschen Spruch ins Stammbuch. Vgl. die Beschreibung von Brentels Stammbuch, das sich im Besitze eines Berliner Sammlers befindet, in der Zeitschrift »Der Sammler, Organ für die allgemeinen Angelegenheiten des Sammelwesens« X (1888) Sp. 126 f.[7] Wir kommen auf die verschiedenen Nebenbezeichnungen der Blätter weiter unten zurück.[8] Vgl. die Vignette am Schluß dieses Aufsatzes.[9] Über einige weitere Blätter von Senft aus den Jahren 1617 und 1633 vgl. J. A. Mayer, Abbildungen und Handzeichnungen zur Kultur- und Kunstgeschichte Bayerns (Kataloge des bayerischen Nationalmuseums in München II Bd.) S. 43 unter »Lauingen«.[10] Diefenbach a. a. O. 597 b. Marperger a. a. O. 686.[11] Von dem Puppenhause F. hat, wie ich nachträglich bemerke, J. Stockbauer Abbildung und Beschreibung gegeben in »Daheim« XXVI (1880) S. 188 ff. Eine diesem Aufsatze entnommene Abbildung findet sich in dem Jahresbericht des Museums. 31. Dez. 1885.[12] Vgl. J. R. Bünker in Mitteilungen der Anthropol. Ges. in Wien. XXV (1895) S. 125 ff.[13] Das auf Fig. 3 im Vordergrunde links stehende Gerät soll offenbar ein nur halb sichtbarer Pfannenknecht sein, weil eine Stielpfanne darauf steht. Die Anbringung der Beine zeigt aber deutlich, was wir später bei dem Bratspießlager noch einmal werden feststellen müssen, daß der Zeichner Rößler nicht genau genug beobachtet hat. Es müßte sich denn bei diesem Geräte um einen vierbeinigen Pfannenknecht handeln, der aber sonst — unseres Wissens — noch nicht angetroffen wurde, und den wir deshalb zunächst nicht für wahrscheinlich halten.[14] Mitteilungen d. Anthrop. Ges. in Wien. XXV (1895) S. 60.[15] Bei Schmeller-Frommann 2 findet sich die betr. Stelle I, 1345 ff., wo für uns vor allem der Ausdruck »Bratknecht« in Betracht kommen würde, der aber leider ohne näheren Beleg angeführt ist.[16] Mitteilungen d. Anthrop. Ges. Wien. XXX, S. 4a.[17] Über Namen, Form und Verbreitung des Krapfenhengstes haben wir leider gar keine Auskunft finden können. Bei Schmeller findet sich das Gerät nicht erwähnt, und auch Grimm W. B. läßt uns im Stiche, während Bancalari, der zunächst Auskunft geben könnte, vor Jahresfrist gestorben ist. Wir müssen diese Frage also unbeantwortet lassen und ihre Lösung den Jüngern der Volkskunde und der Ethnologie überweisen.[18] Bei dem Pfannenknecht H. ist die mittlere Gabel nicht beweglich, jedoch darf man das wohl nur auf eine gewisse Nachlässigkeit bei der Miniaturnachbildung zurückführen: das ganze Stück ist sehr mangelhaft gearbeitet.[19] Zwei ganz einfache Stücke sind von Meringer abgebildet: Mitt. der Anthrop. Ges. in Wien. XXI. S. 108. Fig. 113 u. 114. Ein dem Pfannholz sehr ähnliches hölzernes Serviergerät, den braunschweigischen »Schöttelkranz« bildet R. Andree, Braunschweiger Volkskunde S. 189. Fig. 50 ab.[20] Nur an einem Stücke ist jetzt die Gabel — noch dazu mit einer dem Gebrauche des Gerätes völlig widersprechenden Vierteldrehung — fest an den Bügel angelötet, man sieht aber noch deutlich die Bruchstelle des früheren Scharniergelenkes. — Bei einem von Meringer, Mitt. d. Anthrop. Ges. Wien. XXI, S. 107, Fig. 111 abgebildeten Stücke steht die Gabel fest, es ist infolgedessen auch nur dreibeinig.[21] Mitt. d. Anthrop. Ges. in Wien. XXI, S. 107. Fig. 112. In dieser Abbildung ist, wohl der Deutlichkeit halber, das Stück etwas vom Zeichner vereinfacht. Das Wichtige sieht man aber recht gut daran, und auch der Eindruck der Ornamentik ist ungefähr getroffen.[22] Mitt. d. Anthrop. Ges. in Wien XXX, S. 2b.[23] Grimm, W. B. V, 47.[24] S. o. Jahrg. 1900. S. 181.[25] Nach Wright nennt er: crook or pot-hook (uncus).[26] Ein drittes Stück des Museums hat Meringer a. a. O. XXI, S. 133, Fig. 150 abgebildet.[27] Abgebildet bei Schultz a. a. O. Fig. 150.[28] Über den Ausdruck ›Schwinge‹ vergl. Grimm W.-B. IX, 2685.[29] Nach Du Cange II, 239 Art. »Catena«.[30] Schiller-Lübben, Mittelniederd. Wörterbuch II, 177, lengehaeke vel hael. cacabus. Voc. Engelh. cacaba, pendula. Dief.[31] Für Ansbach habe ich mir freilich das Vorkommen des Kesselhakens in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts von einem Augenzeugen bestätigen lassen.[32] Die oben Jahrg. 1900, S. 178, aus Stieler a. a. O. S. 760 Art. »Hängel« angeführte Stelle, deren Beschreibung auf den Kesselhaken zutrifft, kann für Nürnberg leider nicht in Betracht kommen, denn Stieler war ein geborener Erfurter.[33] Du Cange II, 11 b cacabus. — Diefenb. 86 b cacabus, hd. kessel-, nd. ketel-hake, -henck, henckel, hale vel rinck. S. o. S. 177. — Du Cange II, 239 c catena. — Dief. 156 b cremacula, hahala, hohel, kessel-hol, -hack, hael. — 422 b pendula, hengel, hahel, habel, hale, hohel, haͤhel, hoel, hael.[34] Nach dem Exemplar Hs. 4244 der Bibliothek des Germanischen Museums.[35] G. L. Kriegk, Deutsches Bürgertum im Mittelalter. Frankfurt a. M. 1868. S. 469.[36] Die Chroniken der deutschen Städte. XI. Band, S. 552 f.[37] Die Rechnung umfaßt zwei Folioblätter, die zweimal zusammengelegt sind und die gleichzeitige Aufschrift tragen: »Was auf den hafen vnd buchsenschießen, anno 1489 gehalten, gegangen ist«. Die Aufzeichnungen selbst rühren von einer anderen Hand her und lauten, unter Hinzufügung der nötigsten Interpunktion, wie folgt:
- [1 a]
- Das auff den haffen vnd auff daß buchsenschissen gangen vnd außgeben ist.
- Item dem Kelperger nach laut seiner zettel 3 fl. 5 alt 2 dn.
- Item von der puden zw furn geben 20 dn.
- Item fur ein puchsem zum gelt 13 dn.
- Item dem Pernhartt Vttenrewtter geben 15 fl. r. [= rheinisch].
- Item mer dem Vttenrewtter geben nach lautt seiner rechnung ettlichen schreibern geben 54 alt.
- Item mer im auf sein anzeigen vnd rechnung 4 fl. r. 5 15 ₰. Schreiber lon
- Item dem wegen schenken [? vielleicht ist auch »Wegen, schenken,« zu lesen] ft. [= facit] 1 fl.